

Matura 2025
Mit den Maturitätsprüfungen im Juni haben die Schüler:innen aus vier Klassen ihre Ausbildung am LG abgeschlossen.
Ergebnisse

Mit der Übergabe der Maturitätszeugnisse wurden in diesem Jahr 70 Schüler:innen vom LG verabschiedet. 17 Kandidat:innen absolvierten einen Doppelabschluss mit der Matura und dem International Baccalaureate IB.
Auch bei den Abschlüssen des International Baccalaureate wurden hervorragende Resultate erzielt.
Maturitätsfeier
Am 30. Juni 2026 feierte das Literargymnasium Rämibühl die Maturitätsfeier des diesjährigen Abschlussjahrgangs. Schüler:innen, Angehörige und Lehrpersonen kamen in der Aula Rämibühl zusammen, um diesen besonderen Meilenstein gemeinsam zu würdigen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der LG-Band und dem Orchester Rämibühl. Nach der Begrüssung durch Rektorin Ursula Alder hielt der Drehbuchautor, Dramaturg, Journalist und ehemalige LG-Schüler Plinio Bachmann die Maturrede. Zudem wurden herausragende Maturitätsarbeiten ausgezeichnet, bevor die Maturitätszeugnisse feierlich überreicht wurden. Das Literargymnasium Rämibühl gratuliert allen Maturand:innen herzlich und wünscht ihnen für ihren weiteren Weg viel Erfolg und alles Gute.

Liebe Maturandinnen und Maturanden, liebe Familien der Frischgereiften, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schulleitung, liebe Ursula Alder.
Als ich einer Freundin stolz erzählte, dass ich dieses Jahr die Maturarede am LG halten darf, antwortete sie: «Ach, fragen sie immer noch alte weisse Männer für sowas?»
Ja, insofern hat Ihre Rektorin Ursula Alder Mut bewiesen. Und dafür bedanke ich mich sehr herzlich. Weil ich es als eine Ehre empfinde, dies tun zu dürfen. Und weil ich zu dieser Schule eine lange Beziehung habe.
Die Beziehung hat nicht besonders gut angefangen. Bei der Begrüssungsfeier – damit Sie das einordnen können: Das war knapp zehn Jahre vor dem World Wide Web, knapp zwanzig Jahre vor dem ersten Apple iPhone – bei der Begrüssungsfeier wurde mir gesagt, ich sei hier als Teil einer auszubildenden Elite. Gemeint war die wirtschaftliche. Die Hierarchie im Lehrerzimmer war während meiner Zeit die exakte Spiegelung der Hierarchie in der Schweizer Armee. Der Rektor war der ranghöchste Offizier, der Prorektor der zweithöchste, alle Hauptlehrer mindestens Hauptmänner. Man nannte sie damals noch nicht «alte weisse Männer».
Aber die Beziehung hatte auch ihre wundervollen Momente. Ich stand hier drüben, in der Ecke, vor zwei grossen Pauken, und spielte mit dem Schülerorchester die Kinderoper «Pollicino» des zeitgenössischen Komponisten Hans Werner Henze. Unserem völlig grössenwahnsinnigen und von mir sehr verehrten Musiklehrer Hans Meierhofer war kein Projekt zu waghalsig. Seine Stimme war zart, deshalb hatte er, um den Flohzirkus im Griff zu behalten, immer ein Mikrophon umhängen, mit Verstärkung über dieselben Saallautsprecher, über die Sie mich jetzt hören. Höhepunkt der Produktion war der Tag, an dem Hans Meierhofer auf die Toilette musste und vergass, das Mikrophon auszumachen.
Danach war Beziehungspause. Bis vor ein paar Jahren. Kürzlich hat meine Tochter Stella am LG Matur gemacht hat, jetzt Sie, liebe Maturandinnen und Maturanden. Mein Sohn Fidelio verlässt im Sommer das LG in Richtung MNG, meine Tochter Loretta stösst nach den Ferien neu dazu, die Jüngste, Serafina, steht schon in den Startblöcken. Sie sehen also: Die Beziehung ist neu aufgeflammt. Auch durch meinen Einsitz in der Jury der Erzählsoirée, dem jährlich stattfindenden Schreibwettbewerb. Aus teilnehmender Nähe erlebe ich den Spirit dieser Schule, der so anders ist, als ich ihn kannte. Das ist natürlich den Lehrerinnen und Lehrern zu danken, und der Schulleitung, die gemeinsam ihre Rolle so viel partnerschaftlicher sehen, als ihre Kollegen von damals.
Ich muss aber vor allem Ihnen, liebe Maturandinnen und Maturanden, ein Kompliment machen. Ich erlebe Sie als junge Menschen so viel bewusster, offener, kritischer, reflektierter, bezogener, solidarischer, klüger, als wir es damals waren, dass es mir gar nicht leicht fällt, Ihnen nun einen guten Rat mit auf den Weg zu geben.
Was mir dabei hilft, ist die Wiederbegegnung mit meinem 18-jährigen Ich.
Hier drüben. Der Jahrgangskleinste an der grossen Pauke.
Was würde ich ihm gerne sagen? Was hätte ich damals gerne schon gewusst?
Was ich ihm und Ihnen heute sagen möchte, ist im Grunde ganz einfach: Nehmen sie einen Stadtplan von Paris, aber gehen Sie damit durch London und versuchen Sie, den Eiffelturm zu finden.
Wozu sollten Sie das tun? Das ist doch einfach nur bescheuert. Ich will es Ihnen erklären.
Die Idee stammt nicht von mir, sondern von der Situationistischen Internationalen, einer Gruppe von Künstlern und Intellektuellen, die 1957 gegründet wurde. Sie beklagten die Tatsache, dass wir unser Leben nicht mehr selbst erleben, weil wir nur in den vorgespurten Bahnen der gesellschaftlichen Ordnung «funktionieren»: Métro-Boulot-Dodo, nannten sie das: Wir sind Herdentiere, die nach dem Algorithmus U-Bahn, Arbeit, Schlafen operieren. Willkommen im Hamsterrad der Arbeitswelt. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist das spontane Erleben unerwarteter Situationen. Die Strassen geben den Weg vor, damit niemand mehr seinen eigenen Weg sucht.
Als Mittel gegen diese Enteignung des Erlebens entwickelten die Situationisten Techniken des absichtlichen Sich-Verirrens, des unnötigen Umwegs. Sie nannten es «La Dérive», das Umherschweifen. Und einer der vielen Selbstversuche bestand darin, mit dem Stadtplan einer Stadt durch eine andere zu gehen. So sollten überraschende Wege, erwünschte Zielverfehlungen, ungewollte Situationen entstehen. Solche eben, in denen der Mensch sich selbst erlebt, als ein Wesen, mit all seinen Sinnen, das auch ganz ohne Anleitung von oben urteilen, wählen und erleben kann.
Um diese Situationen, liebe Maturandinnen und Maturanden, geht es mir.
Warum? können Sie sich mit Recht fragen. Wir sind ja frei und längst keine geknechteten Arbeitstiere im marxistischen Sinne mehr, sondern freie Individuen mit allen Entfaltungsmöglichkeiten! Längst sind wir keine Herdentiere im Joch einer repressiven Macht mehr.
Ja.
Aber.
Wir sind gerade dabei, unsere Handlungsräume freiwillig abzugeben.
Der Soziologe und Politikwissenschaftler Hartmut Rosa hat diesen Frühling ein interessantes Buch veröffentlicht: «Situation und Konstellation. Vom Verschwinden des Spielraums». Er beschreibt darin, wie wir als Gesellschaft ins kollektive Burnout driften, weil wir nicht mehr «handeln» sondern immer mehr nur «vollziehen».
«Wir fühlen uns erschöpft und ausgebrannt», so Rosa, «wenn wir Stunde um Stunde, im Berufsleben wie in der Freizeit, mit dem vollziehenden Abarbeiten von To-do-Listen, mit dem Ausfüllen von Formularen und Anträgen, mit dem Ausführen genauer Vorgaben, mit Klicken und Scrollen oder mit parametrischer Optimierung beschäftigt sind. Wo wir zu Vollzugsorganen bürokratischer Anforderungen oder zu Agenten der Algorithmen werden, die als «User» Computer und Smartphones mit Input füllen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn uns die Energie ausgeht – die Energie, zu handeln…» Zitat Ende.
Was meint er damit genau? Das möchte ich kurz ausführen. Es ist im Grunde dasselbe, wogegen die Situationisten sich mit ihren «Dérives» auflehnten.
Den Anstoss zu seinen Gedanken hatte Hartmut Rosa – passend vielleicht zu Ihren momentan stattfindenden nächtlichen Direktschaltungen in die USA , nach Mexiko und Kanada – bei einem Fussballspiel.
Bundesliga, Vorletzter Spieltag der Saison. FC Freiburg spielt sein letztes Heimspiel gegen VFL Wolfsburg. Klublegende Nils Petersen wird zu seinem Abschied gegen Ende eingewechselt, als das Spiel und die Saison schon längst entschieden sind. Sprechchöre in der Fankurve: «Niemand ist grösser als der Verein, aber du warst verdammt nahe dran.» Und was macht Petersen? Er kommt, spielt zwei Minuten und schiesst ein Traumtor, mit dem Kopf! Der Schiedsrichter zeigt feierlich, mit ausgestrecktem Zeigefinger zum Anstosspunkt: er gibt das Tor. Sogar der Gegner, für den sich nichts mehr ändert, gratuliert. Christian Streich, der Trainer, hat Tränen in den Augen, das ganze Stadion ist in Ekstase.
Aber: Mitten in diesen Taumel hinein meldet sich der VAR: Video-Assistant-Referee. In kalter Analyse erkennt er: Lange vor dem Tor, gab es im Mittelfeld eine kleine Berührung zwischen zwei Spielern. Der Schiedsrichter, in der Mitte des ganzen Trubels, wird – vor aller Augen – vom VAR an den Spielfeldrand geholt, muss sich die Videobilder anschauen. Der Schiedsrichter hat gar keine Wahl. Er muss das Tor für ungültig erklären.
Zitat Rosa: «Mit einem Schlag erfahren sich Fans, Stürmer, Spieler und Schiedsrichter als – genau: ohnmächtig. Sie haben keinen Urteils- und Handlungsspielraum. Genau genommen spielen sie keine Rolle mehr: Sie können nur vollziehen beziehungsweise nachvollziehen, was die Regeln – oder die Gerechtigkeit? – verlangen.» Zitat Ende.
Hartmut Rosa wägt in seinem Buch ab, wo eindeutige Konstellationen wertvoll und notwendig sind, um Gerechtigkeit und Sicherheit zu schaffen, und wo wir aber den Spielraum unseres menschlichen Ermessens abgeben und ehemals verantwortliche Menschen nur noch zu Vollstreckern in Bullshit-Jobs werden. Jobs, die auch eine Maschine erledigen könnte.
Sicher standen Sie auch schon mehrmals mal einer Person gegenüber, die Ihnen nach kurzer Befragung eines Bildschirms mitteilte, sie könne das Ticket leider nicht rückerstatten, so gerne sie persönlich das tun wolle, das System lasse es einfach nicht zu. Wie fühlen Sie sich dabei? Und wie ohmnächtig muss sich erst die Person hinter dem Schalter fühlen, die Ihnen das mitteilt? Wozu sitzt sie denn überhaupt noch da?
Wäre es nicht schöner, besser, menschlicher gewesen, das Tor von Petersen einfach gelten zu lassen? Könnte die technisch nachgewiesene «Fehlentscheidung» des Schiedsrichters nicht als die Richtige gelten? Wo sie doch für alle Anwesenden Personen einen einzigartigen Moment geschaffen hat, ein Erlebnis, das unvergesslich bleibt?
Ich erzähle Ihnen von den Situationisten und von Hartmut Rosa, liebe Maturandinnen und Maturanden, weil heute, mit Ihrer Matur, eine nächste Phase Ihres Lebens beginnt. Diese neue Phase lockt mit Abenteuern, Reisen, neuen Freiheiten, auf die Sie sich uneingeschränkt freuen dürfen! Aber da draussen warten auch unzählige fertig ausgestaltete Konstellationen auf Sie, die Sie zum blossen Vollzug einladen. Die Situationen, in denen Sie wirklich handeln, die wollen erst erobert werden.
Kann gut sein, dass für Sie die Wanderung mit dem Stadtplan von Paris durch London nicht das richtige Rezept ist, das war ja nur der Denkanstoss von damals; ein Trick, um von vorgezeichneten Wegen abzubiegen und auf den eigenen zu kommen.
Ich hätte das gerne dem da drüben, bei der Pauke, gesagt: Es geht jetzt nicht einfach damit weiter, dass du die nächsten an dich gestellten Aufgaben löst…
…dass Sie die nächsten an Sie gestellten Aufgaben lösen. Es geht darum, dass Sie Ihr eigenes Leben an sich reissen, als den Spielplatz, auf dem Sie die Regeln bestimmen. Auf dem Ihre Werte, Ihre Einschätzung, Ihre Sicht bestimmend sind. Wo Sie handeln.
Und dies, obwohl da im übertragenen Sinne ein VAR nur darauf lauert, Sie an den Spielrand zu beordern, um Ihnen mitzuteilen, was «objektiv» der Fall ist, durch welchen automatisierten Kanal Sie geschleust werden, was alles schon vorgesehen oder ausgeschlossen ist, wie ein ursprünglicher komplizierter Zusammenhang für Sie auf ein angenehmes «Annehmen» oder «Ablehnen» reduziert wurde. Niemand wird Sie dazu einladen, selbst nachzudenken, oder gar dazu ermächtigen, niemand wird Ihnen einfach so Ihren Handlungsspielraum zur Verfügung stellen. Ermächtigen können Sie sich nur selbst.
Nur, wie geht das?
Schon die allgemeine Weltlage kann das Gefühl totaler Ohnmacht vermitteln: Eine wachsende Schicht obszön reicher Menschen pustet pro Kopf mehr Co2 an einem Tag in die Atmosphäre, als Sie es in einem ganzen Jahr schaffen, selbst wenn es das Jahr Ihrer Indonesienreise ist. Politikerinnen und Politiker lügen, dass die Balken brechen, und sind damit erfolgreicher als jene, die die Wahrheit sagen. Konzerne pumpen Grundwasser aus der Tiefe und verkaufen es in Petflaschen an die Leute, die oben auf dem trockenen Boden leben. Staatsoberhäupter timen Kriegshandlungen so, dass ihre Kumpels auf sinkende oder steigende Preise wetten können. Abteilungsleiter lassen Jahresberichte von der KI verfassen, die die Mitarbeitenden wiederum durch die KI lesen lassen. Verliebte sitzen sich an Tischen gegenüber und schauen einander nicht in die Augen, sondern auf ihre Bildschirme. Menschen fragen ihren KI-Coach, was sich ihr Lebenspartner zum Geburtstag wünscht. Es soll sogar Leute geben, die Spaghetti Carbonara mit Rahm zubereiten. Es ist zum Verzweifeln. Die Welt ist wirklich im Argen.
Sie müssen all die aufgezählten Probleme nicht lösen. Das können Sie gar nicht. Aber: Sie sind von Natur aus und per se die richtige Medizin dagegen. Es reicht völlig, wenn Sie Ihren Spielraum in Anspruch nehmen.
Sie sind wach. Sie sind kritisch. Sie sind klug. Sie sind mitfühlsam. Sie sind mit allen Sinnen ausgestattet. Sie haben Körper, sie haben Empfindungen. Sie haben Erinnerungen. Sie haben Wünsche. Sie sind spontan. Liebe Maturandinnen und Maturanden, lassen Sie sich von niemandem einreden, Sie seien ohnmächtig. Wir brauchen dringend Menschen mit Ihren Instinkten, Ihren Werten, Ihren Gedanken, Ihren Urteilen, Ihren Träumen.
Der Rosa Hartmutsche VAR kann Ihnen in verschiedenen Gestalten begegnen. Als Algorithmus, der ihnen den nächsten Musiktitel vorschlägt, bevor Sie selbst darüber nachgedacht haben, was Sie als nächstes hören wollen. Als Formular, das, bei allem, was Sie zu sagen hätten, von Ihnen nur wissen will, ob ES «zutrifft» oder «nicht zutrifft». Als Überich, das Ihnen einflüstert, was Sie zu leisten haben, um gelobt zu werden. Als Bullshit-Job, der Ihnen angeboten wird, bei dem es Sie als Menschen aber gar nicht braucht. Als Social-Media-Post, der Ihnen eine Form von Perfektion vorgaukelt, die Sie im Grunde gar nicht erreichen wollen. Als KI, die die Sprachstatistik virtuos beherrscht, aber von dem, was Sie sagen, denken oder fühlen keine Ahnung hat. Das sind alles Angebote der Ohnmacht.
Seien Sie deshalb alarmiert, wenn von Ihnen der blosse Vollzug einer fertig strukturierten Konstellation verlangt wird. Wir sind dazu da, uns reinzuschmeissen, mit allem, was wir haben; unser Körper inklusive, unsere physische Präsenz. Wir fühlen uns lebendig, wenn wir Risiken eingehen. Damit meine ich nicht das Base-Jumpen im Wingsuit, sondern das viel alltäglichere aktive Handeln, den Widerstand gegen die einlullende Bequemlichkeit. Sich für ein Projekt verausgaben, bis man seine eigenen Grenzen spürt; sich blamieren, statt anonym zu bleiben; feiern, bis man umfällt; eine Meinung vertreten, die nicht zur eigenen Bubble passt; sich ohne BFF ins Getümmel stürzen; für die Liebe etwas wagen, auch wenn’s schiefgehen kann! Ein paar Blessuren auf dem Weg, ein paar Fehlentscheidungen sind ein geringer Preis für das Erlebnis der eigenen Souveränität.
Was braucht es dazu?
Zum Schluss kann ich Ihnen eine der ganz grossen Keulen der Geistesgeschichte nicht ersparen. Immanuel Kant schreibt 1784, in Anlehnung an einen Hexameter von Horaz: «Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen».
Es braucht Mut!
Immanuel Kant geht es um den Ausgang des Menschen aus seiner, Achtung: selbst verschuldeten Unmündigkeit. Das ist heute geradezu schmerzhaft aktuell. Hinter dem Satz steht ein ganzes Menschenbild. Kant geht davon aus, dass der Mensch die Fähigkeit besitzt, seinen eigenen Verstand und seine Urteilskraft zu gebrauchen, statt sich blind auf Autoritäten oder überlieferte Regeln zu verlassen. Aufklärung bedeutet für ihn, diese Fähigkeit mutig und eigenverantwortlich einzusetzen. Immanuel Kants Gedanke hatte eine Sprengkraft, die es mit religiösen Dogmen und absolutistischen Herrschern aufnehmen konnte. Ich würde das Wort «Verstand» gerne um all Ihre vorher aufgezählten Fähigkeiten, die Sie als Menschen aus Fleisch und Blut haben, erweitern.
Die Herausforderung liegt, wie wir gesehen haben, in der diffusen Gestalt des gegnerischen Systems. Heute tritt die Macht – wenigstens bei uns – nicht mehr totalitär auf, sondern, wie wir täglich erleben, anschmiegsamer, scheinheiliger – schwer zu orten. Als Auswuchs administrativer Wucherung beispielsweise, als ständig weiter gedrehte Stellschraube der Risiko-Vermeidung, als Reglements-Fetisch, als entmündigende Fürsorge in Form von Schneepflug-Helikopter-Eltern – Ihre und mich als Vater natürlich ausgenommen – wir befinden uns in einer Art kollektivem fürsorglichen Freiheitsentzug. Früher hatte der VAR, also die kontrollierende Instanz, eine klar zu erkennende Visage: Als Tyrann zum Beispiel, gegen den Damon schlich, «den Dolch im Gewande». Als autoritäre und im kollektiven Schweigen verkrustete Elterngeneration aus der Nazizeit, gegen die die 68er in Revolte gingen. Karl Marx bezeichnete die Religion als betäubendes, also ohnmächtig machendes «Opium für das Volk». Die Auswüchse der Plattformökonomie wirken dagegen im Einzelnen kaum merkbar, aber insgesamt wuchtig auf uns ein, wie mikrodosiertes, dem Trinkwasser beigemischtes Valium. Die Momente und Schauplätze, wo wir unseren Handlungs-Spielraum abgeben, sind nicht einfach zu erkennen. Deshalb: Bleiben Sie wachsam, liebe Maturae und Maturi.
Ich wünsche Ihnen von Herzen den Mut, sich Ihres eigenen Verstandes zu bedienen!
Danke.
Maturaarbeiten
Im Rahmen der Maturafeier wurden Schüler:innen des Abschlussjahrgangs für das Verfassen von hervorragenden Maturaarbeiten ausgezeichnet. Verliehen wurden vier Preise vom VEGL, zwei Auszeichnugen von Impuls Mittelschulen, sowie ein Preis von der UNESCO-Gruppe. Die Preisträger:innen sind:

«An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!» Die Römische Kurie und ihre Strategie im Kontext des Zweiten Weltkrieges
VEGL-Preis in der Kategorie Geistes und Sozialwissenschaften
Betreut von Fabian Jud
Abstract
Der katholischen Kirche wird nachgesagt, viele faschistische Verbrechen vor und während des Zweiten Weltkriegs schweigend toleriert zu haben. Nebst einer übersichtlichen Kontextualisierung der damaligen Vorgänge wird im Rahmen dieser Arbeit anhand von Originaldokumenten untersucht, inwiefern der Vatikan öffentlich politische und moralische Stellung zum Unheil von denjenigen bezog, die von verhängnisvollen politischen oder kriegerischen Handlungen unvermeidbar betroffen waren. Ausserdem wird analysiert, wie die Römische Kurie in der Praxis Unterstützung bot und welche Hoffnungen Hilfesuchende diesbezüglich in den Pontifex Maximus selbst zu setzen wagten.
Laudatio der Jury
In der Kategorie «Geistes und Sozialwissenschaften» haben es die folgenden Arbeiten auf die Shortlist geschafft:
- Béla Ehrenstein, 6c: Rechtspopulismus auf Sendung: Eine Analyse der Sendung maischberger und des Verhaltens der «Alternativen für Deutschland»
- Travis Wigger, 6a: «An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!» Die Römische Kurie und ihre Strategie im Kontext des Zweiten Weltkrieges
- Mia Brunner, 6a: The Rise of Women's Football
- Bigna Barandun, 6c: Lokalgeschichte in Form einer historischen Erzählung
Travis Wigger befasst sich in seiner sehr flüssig geschriebenen, sehr strukturierten und sorgfältig recherchierten Maturaarbeit mit einem bis heute kontrovers diskutierten Thema, nämlich der Rolle des Vatikans und insbesondere des Papstes während des Zweiten Weltkriegs. Folgende Schlüsselfragen stehen im Vordergrund: Ab wann wusste der Vatikan bzw. der Papst über den Holocaust Bescheid, wie bezog der Heilige Stuhl hierzu Stellung, und wie wurde im Vatikan mit den gemäss aktueller Forschung rund 10'000 Bittschriften umgegangen, welche während des Zweiten Weltkriegs von verzweifelten Privatpersonen an den Papst gesandt wurden? Bei der Untersuchung dieser Fragen kann sich der Autor auf aktuellste Arbeiten stützen, welche seit der Öffnung der vatikanischen Archive zum Pontifikat von Pius XII (1939-1958) im Jahr 2020 publiziert worden sind. Hervorzuheben ist insbesondere das vorbildliche methodische Vorgehen von Travis Wigger: Jedes Kapitel der Arbeit beginnt mit Leitfragen, welche der Autor alsdann eingehend unter Angaben der Quellen untersucht, dabei konsequent zwischen Sekundärliteratur und Quellenarbeit unterscheidend. Wir gratulieren Travis Wigger sehr herzlich zu dieser ausgezeichneten Maturaarbeit.
Die Zukunft der Datensicherheit
VEGL-Preis in der Kategorie MINT, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
Betreut von Manuel Benz
Abstract
Diese Arbeit geht der Frage nach, ob Quantencomputer eines Tages die RSA-Verschlüsselung, also das Fundament unserer digitalen Sicherheit, brechen können. Die Inhalte werden mit anschaulichen Beispielen und Vergleichen für Schüler:innen auf dem Stand der 5. Klasse am LGR nähergebracht.
Laudatio der Jury
In der Kategorie «MINT, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik» haben es die folgenden Arbeiten auf die Shortlist geschafft:
- Friederike Weber, 6b: Bedeutung von Physiotherapie während einer Chemotherapie
- Adit Saragadam, 6i: Investigating the impact of different optimisation algorithms on the convergence and accuracy of neutral networks
- Laurin Kramer, 6b: Kreatin in Zürcher Fitnessstudios
- Zuzanna Gotówko, 6c: Die Zukunft der Datensicherheit
Zuzanna Gotówko nimmt als Ausgangspunkt ihrer Arbeit die hochaktuelle Frage, ob die Entwicklung von Quantencomputern eine Bedrohung für unsere Datensicherheit darstellt, insbesondere für die RSA-Verschlüsselung. Die bemerkenswerte Leistung liegt in Gotówkos didaktisch herausragenden Herangehensweise: Sie hat ihre Arbeit als interaktives Lernmittel konzipiert. Durch diese Form macht sie komplexe mathematische und quantenphysikalische Konzepte greifbar. Ausserdem gelingt es ihr, das gängige Bild des Quantencomputers als ein unverständliches, mysteriöses Ding komplett zu dekonstruieren. Bemerkenswert finde ich auch den interdisziplinären Aspekt dieser Arbeit, da diese drei anspruchsvollen Disziplinen verknüpft, die Mathematik, die Quantenphysik sowie die Informatik. Es erfordert ein enormes Verständnis, diese Bereiche so fliessend zusammenzuführen. Zuzanna Gotówko, herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Arbeit.
Klöppeln 2.0 – Haarschmuck auf die Spitze getrieben
VEGL-Preis in der Kategorie technische und technisch-kreative Produkte
Betreut von Elena Benzoni
Abstract
«Klöppeln ist die Königsdisziplin der Handarbeiten», pflegte meine Grossmutter immer zu sagen. Davon fasziniert, eigne ich mir das Handwerk mit Unterstützung der wenigen aktiven Klöpplerinnen an, die diese alte Handwerkskunst noch beherrschen. Mit nur zwei Bewegungen, Drehen und Kreuzen der Fäden, entstehen fragile Klöppelspitzen, die ohne einen einzigen Knopf auskommen. Ich suche nach Wegen, wie ich diese zarten Gebilde in Haarschmuck transformieren kann. Die daraus entstandenen ornamentalen Bänderspitzen können flexibel in Form gelegt und in die Haare gesteckt werden.
Laudatio der Jury
In der Kategorie «Technische und technisch-kreative Produkte» haben es die folgenden Arbeiten auf die Shortlist geschafft:
- Leoni Hartmann, 6c: «Second Flight» – Herstellung & Vermarktung einer Taschenkollektion aus Kitematerial
- Eleni Paratte, 6a: Klöppeln 2.0 – Haarschmuck auf die Spitze getrieben
- Lena Schiess, 6a: True Colors – die analoge Farbwelt
Die Preisträgerin hat im Rahmen ihrer Arbeit «Klöppeln 2.0 – Haarschmuck auf die Spitze getrieben» die, Zitat: «Königsdisziplin des Handarbeitens» erlernt und sich dabei mit erfahrenen Spezialistinnen vernetzt. Mit viel Liebe zum gestalterischen Detail und Zeitaufwand hat sie eine sehr überzeugende Kollektion von einem Dutzend Haarschmuckstücken erschaffen, die auf der Bänderspitzentechnik basieren. Im reichhaltig illustrierten Begleittext stellt sie zunächst die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichende Geschichte der Klöppelspitzen dar und erklärt danach detailliert und sehr anschaulich die Grundlagen der Klöppeltechnik sowie die Entstehung ihrer Produkte. Wir gratulieren herzlich!
Ahhhhhhhhhhh – Apollo und Daphne der Animationsfilm
VEGL-Preis in der Kategorie Kreatives Produkt
Betreut von Markus Weber
Abstract
Idee: Kreieren eines Animationfilmes über die Metamorphose Apollo und Daphne von Ovid. Gleichzeitig wird das Animieren erlernt. Vor allem theorethisches, aber auch ganz wenig praktisches Wissen ist bereits vorhanden.
Laudatio der Jury
In der Kategorie «Kreatives Produkt» haben es die folgenden Arbeiten auf die Shortlist geschafft:
- Bela Fischer, 6b: Die Schweizer Produktionsplakatkunst im Wandel
- Paolo Ravidà, 6c: Ahhhhhhhhhhh – Apollo und Daphne der Animationsfilm
- Enea Saputelli, 6c: Das temperamentvolle Klavier
Paolo Ravidàs Animationsfilm ist eine faszinierende, vielschichtige Reise durch den Mythos von Apollo und Daphne, angereichert mit Anime-Charakteren, Mixed Media, Lady Gaga, Metallica und Radiohead. Diese ungewöhnliche Kombination spiegelt nicht nur die emotionale und kulturelle Tiefe des Films wider, sondern zeigt auch, wie relevant die Thematik sexueller Übergriffe auf Frauen leider immer noch ist. Besonders beeindruckend ist die künstlerische Umsetzung: Das detaillierte Charakter- und Kostümdesign sprechen eine eigene, ausdrucksstarke Sprache. Es ist technisch anspruchsvoll, visuell fesselnd und setzt dem altbekannten Mythos einen modernen, popkulturellen Twist auf. Doch der Film überzeugt nicht nur durch seine audiovisuelle Qualität, sondern auch durch den Entwicklungsprozess dahinter. Paolo Ravidà hat in kürzester Zeit nicht nur eine dynamische, expressive Atmosphäre geschaffen, sondern sich auch das Animieren und das digitale Zeichnen selbst beigebracht. Einzelne Sequenzen kosteten ihn bis zu 30 Arbeitsstunden. Alleine einen Animationsfilm auf die Reihen zu stellen ist eine unglaubliche Herausforderung, die Paolo Ravidà gekonnt gemeistert hat. Diese Kombination aus handwerklichem Können, kreativer Vision und persönlichem Engagement ist beachtlich und verdient höchste Anerkennung. Ikonisch, immersiv und von grosser Relevanz. Ganz herzliche Gratulation zu dieser herausragenden Leistung!
Das temperamentvolle Klavier
Auserwählte Arbeit von Impuls Mittelschulen (Link zu Eneas Arbeit)
Betreut von Gallus Hächler
Abstract
"Das temperamentvolle Klavier" bereist mit seinen Tönen sechs verschiedene Länder und Regionen Europas mit seinen charaktertypischen musikalischen Eigenschaften. Die sechs Stücke sind für Klavier komponiert und in einem gedruckten Notenheft niedergeschrieben, dazu gibt es Aufnahmen in einer Sound-Cloud oder auf einer CD.
Smalltalk
Auserwählte Arbeit von Impuls Mittelschulen (Link zu Louis Arbeit)
Betreut von Christian van der Steeg
Abstract
Ebenso wie das Trinken, Essen oder die Toilette besitzt der Small Talk eine alltägliche Konstante. Von einigen wird er als oberflächlich und anstrengend bezeichnet, andere empfinden ihn, als eine willkommene Möglichkeit locker zu plaudern. Doch warum mögen ihn manche nicht? Was ist der Small Talk überhaupt? Muss man Smalltalken können? Wie sieht der Small Talk im digitalen Zeitalter aus? Das Produkt meiner Maturaarbeit umfasst eine Sammlung von fünf Essays, in denen ich mich mittels Büchern und eigenen Erfahrungen mit solchen Fragen auseinandersetzte.
| Ada Georgi, 6c | Zum Tode verurteilt – der nicht-alltägliche Tod in zwei ausgewählten Werbekampagnen Toscanis für Benetton |
| Adit Saragadam, 6i | Investigating the impact of different optimisation algorithms on the convergence and accuracy of neural networks |
| Adriana Ventre, 6i | Nord e Sud Italia nel dopoguerra: il punto di vista infantile nei romanzi L’amica geniale di Elena Ferrante e Il treno dei bambini di Viola Ardone |
| Advik Pompareddygari, 6i | The effects of nitrogen fertlizer on the rhizobial-plant symbiosis |
| Alessia Spring, 6a | Influencer, Idols und Stars, der Einfluss digitaler Kulturen auf weibliche Schönheitsideale |
| Aline Herold, 6c | Siblinfo – Informationsblätter für Geschwister von Kindern mit Behinderung |
| Alma Bender-Freisinger, 6i | keine Informationen vorhanden |
| Athisha Senthilkumar, 6c | Die Geschichte bringt’s auf den Teller |
| Bela Fischer, 6b | Die Schweizer Produktplakatkunst im Wandel |
| Béla Ehrenstein, 6c | Rechtspopulismus auf Sendung: Eine Analyse der Sendung maischberger und des Verhaltens der «Alternative für Deutschland» (AfD) |
| Bigna Barandun, 6c | Lokalgeschichte in Form einer historischen Erzählung |
| Charles Dürrenmatt, 6b | Über den Tod und das Sterben: Vier Perspektiven aus Philosophie, Medizin und Alltag |
| David Mamic, 6c | Repression und Meinungsunterdrückung in Kroatien zwischen 1945-1990 |
| Eleni Paratte, 6a | Klöppeln 2.0 - Haarschmuck auf die Spitze getrieben |
| Elias Pumberger, 6a | Ein Herzenskuss aus dem Krieg |
| Elina Meinshausen, 6b | Steigende ADHS-Diagnosen im Schulalter: Krankheit oder braucht es ein Umdenken? |
| Emre Gülmez, 6c | Leistungssteigerung in der Antike: ein Blick auf frühe Formen des Dopings |
| Enea Saputelli, 6c | Das temperamentvolle Klavier |
| Eric Rossi, 6i | Choose Life: Investigating the portrayal of economic despair and social decay in Irvine Welsh‘s „Trainspotting“ |
| Felicitas Sagmeister, 6i | The influence of music on stroke survivors |
| Fredrik Haering, 6b | Evaluierung der Opferhilfe für Opfer sexualisierter Gewalt in der Schweiz |
| Friederike Weber, 6b | Bedeutung von Physiotherapie während einer Chemotherapie |
| Hina Lazzeri, 6a | Nah am Puls- Wie klingt Angst, wenn wir ihr zuhören? |
| Irina Lomakova, 6i | In what way did financial regulation policies between 1990 and 2007 contribute to Switzerland’s and Germany’s exposure to the 2008 financial crisis? |
| Jaelle Berger, 6b | Können auch Tiere träumen? |
| Jakob Beck, 6b | Der Einfluss von Musik auf das Gedächtnis bei Demenz-Patienten |
| Kali Bättig, 6i | Perspectives in History: Pearl Harbor in the American and the Japanese View |
| Kenjy Cifuentes Espinal, 6b | Nonverbale Kommunikation - Was wir verraten, ohne zu sprechen |
| Lara Lenkei, 6i | Assessing Emma Woodhouse‘s Heroism in Jane Austen‘s Emma |
| Laurin Kramer, 6b | Kreatin in Zürcher Fitnessstudios |
| Lena Schiess, 6a | True Colors – die analoge Farbwelt |
| Leoni Hartmann, 6c | `Second Flight` - Herstellung & Vermarktung einer Taschenkollektion aus Kitematerial |
| Lina Vogt, 6c | „Ein Konzentrationslager ist keine antifaschistische Waschmaschine“ |
| Lionel Ruckstuhl, 6b | Schlaf: Der Schlüssel zum Muskelaufbau |
| Lionel Berg, 6b | Fotographie |
| Livia Lee, 6i | The Perpetual Cycle of Human Nature: A Comparative Study of “Brave New World” and “Lord of the Flies” |
| Loris Kauth, 6b | Motivation: Entstehung und Förderung |
| Louis Regli, 6b | Smalltalk |
| Luis Heller, 6i | Inwiefern lässt sich das Schiller’sche Freiheitsprinzip auf die Geschichte des Romans „Krabat“ von Otfried Preussler anwenden? |
| Magnus Hepting, 6c | „Audere est facere“- lateinische Sprüche in Fussballwappen |
| Malou Seiler, 6i | Die zerstörerische Kraft der Obsession: psychischer Zerfall in Wilde und Hoffman |
| Mara Baer, 6a | Misogynie im Fokus |
| Marvin Jaun, 6i | The Holocaust - How did ordinary people become perpetrators? |
| Mia Brunner, 6a | The Rise of Women`s Football |
| Mia Drexel, 6b | Zensur und Propaganda in der Kriegsfotografie |
| Mila Messer, 6i | Effects of Various Sweeteners on Intestinal Bacteria E. Coli, B.subtilis and Bacteria in Bifidus Yogurt |
| Milla Bergmann, 6i | Age-Related Differences in Heart Rate and Respiratory Rate Responses to Cold Water Immersion |
| Miriam Brüschweiler, 6i | Zwischen Schuld und Unschuld: Die Rolle der kindlichen Perspektive in der literarischen Darstellung des Zweiten Weltkriegs |
| Nadja Howald, 6a | Von der Natur ins Mikrobiom - Ein Guide zur Fermentation aus Wildsammlung |
| Nicolas Wilhelm, 6a | NIENTE PER TUTTO. Entstehung, Produktion und Interpretation meines Rap Albums. |
| Nicolas Zbinden, 6b | Die Entwicklung des American Footballs in der Schweiz- ein Vergleich zwischen Deutschland und der Schweiz |
| Nika Riek, 6a | Book Banning and Burning in the 20th and 21st Centuries: How Might Their Continued Occurrence Be Understood? |
| Nil Rimoldi, 6c | Chancengerechtigkeit in der Schule |
| Orly Agam, 6c | Eine spielerische Anregung zur Reflexion des britischen Kolonialismus |
| Paolo Ravidà, 6c | Ahhhhhhhhhhh - Apollo und Daphne der Animationsfilm |
| Quentin Bräm, 6b | Ein Modell des menschlichen Körpers und dessen Gelenken in Python |
| Rafael Brändli, 6b | Wingfoilen - Wieso ist der neue Wassersport so strak im Trend? |
| Raffael Wipf, 6a | Unterschiede zwischen der West- und Deutschschweiz - une frontière au cœur d`un pays |
| Rebecca Bloesser, 6c | `Die Ukrainer, unsere Brüder...` |
| Selina Feusi, 6b | Auf wackeligem Fundament? - Japans Umgang mit Erdbeben |
| Seraina Massaro, 6c | Wie viel Hitler steckt in Trump? |
| Sophie Doser, 6a | Dem Leben wieder einen Sinn geben – Weiterleben nach dem Holocaust |
| Sophie Schmid, 6b | “Vielleicht”- Eine Erzählung über das Entscheiden |
| Sophie Violeta Günther, 6i | Elisabeth Selbert, the SPD, and the Making of Article 3(2) of the 1949 West German Basic Law |
| Tomas Turciansky, 6c | Where is the golden middle? |
| Travis Wigger, 6a | `An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!` Die Römische Kurie und ihre Strategie im Kontext des Zweiten Weltkriegs |
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